Platz 2 beim Weltcup für Justus Nieschlag nach Weltreise

31.03.2019

Platz 2 beim Weltcup für Justus Nieschlag nach Weltreise


Justus Nieschlag Podium

Platz 2 auch für Jolanda Annen

Platz 2 beim Weltcup für Justus Nieschlag in New Plymouth nach Weltreise
Erste Podiumsplatzierung für 2019


„…ich bin super happy, dass das Rennen nach der kurzfristigen und ewig langen Anreise so gut lief…“ meldete sich Justus Nieschlag nach dem Rennen, 5:00 Uhr (Ortszeit in Deutschland) am Sonntag, 31.03.2019, bei seinem Manager Rainer Jung.

In New Plymonth Neuseeland stand ein Weltcuprennen über die Sprintdistanz 750m Schwimmen, 20km Rad fahren und 5km Laufen auf dem Programm.

O-Ton Justus:
„…
In New Plymonth war es sehr windig und somit das Meer auch sehr unruhig und wellig. Normalerweise bevorzuge ich flaches Wasser, so auch heute. Doch ich bin mit dem 750m Schwimmen trotzdem sehr zufrieden. Bei den welligen Bedingungen definitiv ein Fortschritt für mich und so befand mich nach schnellem Wechsel in die große Rad Gruppe. Auf dem sehr technischen und hügligen Rad Kurs arbeitete die Gruppe gut zusammen. Bis zur zweiten Wechselzone konnte sich niemand absetzen. Dieser Rad Kurs gefiel mir sehr gut, da er sehr anspruchsvoll war und alle Triathleten mit etwas müden Beinen auf die Laufstrecke gingen.

Mit meinem zweiten Wechsel bin ich nicht wirklich zufrieden. Da werde ich nochmal mein Material überarbeiten müssen und ein paar extra Schichten schieben. Trotzdem ging es für mich an Position vier auf die Laufstrecke. Nach zwei von drei Runden kämpfte eine 5-Mann Gruppe um den zweiten Platz. Nachdem ich in Kapstadt im Sprint aus der Gruppe den kürzesten zog, machte ich es nun besser und holte mir den zweiten Platz.
Viele Grüße aus Neuseeland Justus…“


Es gewann der junge Australier Luke Willian seinen ersten Weltcup und Justus Nieschlag und Sam Ward aus Neuseeland liefen in der gleichen Zeit von 0:56:11 Stunden über die Ziellinie. Das Zielfoto zeigte aber deutlich, dass Justus Nieschlag die Nase vorn hatte. Super Ergebnis und erste Podiumsplatzierung in 2019. Das sich die Taktik der Anreise, erst am Mittwoch nach Neuseeland geflogen, und das Einstellen auf die Zeitverschiebung, das Training in Deutschland wurde in die Abendstunden verlegt, hat sich für richtig erwiesen. Wichte Punkte für die Mission „Tokio2020“ wurde gesammelt.

Der EJOT Team Bundesliga- Kader lief dann hinter einander ins Ziel mit Andrea Salvisberg auf Platz 8, dem Neuzugang Ryan Sisson, der 6 Monate nach seinem Ermüdungsbruch hoch zufrieden mit Platz 9 war und es folgte Stefan Zachäus auf dem 10.Platz. Nicht weit entfernt, Richard Varga, der einmal wieder als erster nach 9:34 Minuten das Waser verließ und auf Platz 14. finishte. Felix Duchampt, Max Studer und Wian Sullwald folgten auf den Plätzen 26., 28. und 38.

Bei den Namen waren ebenfalls EJOT Team Bundesliga Kader Mitglieder am Start und für Jolanda Annen war es der 2.Platz, Emma Jeffcoat belegte Platz 4 und Carolin Routier den 14. Platz.

Bericht Sabine Jung
Foto: Justus Nieschlag – New Plymouth- Neuseeland -
Fotografin Viviane Sloniewicz