Einblick in das Sportleben der Triathletin Sabine Lischka

17.07.2020

Einblick in das Sportleben der Triathletin Sabine Lischka


Sabine Lischka

Ein Einblick in das Sportleben der Triathletin Sabine Lischka mit der diesjährigen Situation Corona/Schwangerschaft

Leider finden keine Triathlon Wettkämpfe oder Multisportveranstaltungen statt.

Aber seit neustem hat unteranderem Laufsport Bunert ein neues Laufformat geschaffen, um uns Sportlern eine geniale Möglichkeit zu geben: Endlich wieder das Wettkampfgefühl zu spüren!

Daher ging es am Sonntag 12.07.2020 auf das Phönix West Gelände in Dortmund. Dort wurden ab 9.30 Uhr Einzelsportler auf die weitgehend flache Lauf-Runde alle 30 bis 60 Sekunden nacheinander losgeschickt. Mein Start war um 10.06 Uhr und es folgten zwei Runden auf der markierten Laufstrecke.

Nach 43.54 Minuten war ich mit 10 km im Ziel angekommen und belegte bei den Frauen den 9. Platz insgesamt und den 4. Altersklassenplatz.

Mir ging es nicht um eine sehr gute Platzierung, wie es sonst mein ehrgeiziges Ziel ist, sondern aufgrund meiner Schwangerschaft um ein wenig Wettkampffeeling zu haben. Meine Partner und Sponsoren zu repräsentieren und zu schauen, was kann ich in der Schwangerschaft mit einem zweiten Leben in meinem Körper erreichen.

Wichtig dabei ist, wenn ich in einem Wettkampf gehe, dass ich vollkommen in einem GA 2 Bereich mit meiner Herzfrequenz bleibe, um so zu gewährleisten das sowohl ich als auch mein Ungeborenes genügend Sauerstoff bekommen. Daher ist immer ein Blick auf die Herzfrequenz wichtig, damit ich maximal einen Puls von 175 habe. Mit meiner erzielten Zeit war ich vollkommen erstaunt und hätte es nicht gedacht, da ich eher mit einer 47 Minuten Zielzeit gerechnet habe.

In meinem Training sieht es ähnlich aus. Ich bekomme weiterhin von meinem Trainer Florian Hanakam meinen Trainingsplan, der seit der Schwangerschaft mehr Grundlageneinheiten aufweist im Laufen und Radfahren. Jedoch werden immer wieder kleine Intensitätsspitzen eingebaut, um meinem Körper kleine Reize zu geben um die Schnelligkeit nicht zu verlieren. Dies können kurze schnelle Sprints oder Fahrspielläufe sein. Beim Radfahren sieht dies sehr ähnlich aus.

Mein Körper kommt sehr sehr gut mit der Schwangerschaft zu Recht, sodass ich nur sehr wenige Einschränkungen habe. Ich bin momentan eine Schwangerschafts-Vegetarierin geworden, da ich ein leckeres Stück Fleisch oder Steak leider nicht mehr so lecker finde. An Bergen bin ich im Gehen, Laufen, Radfahren schneller aus der Puste und mein Bauchumfängt wächst langsam. Aber ansonsten habe ich keine Beschwerden. Diese Situation wünschen sich wohl einige der schwangeren Frauen, die mehr Probleme haben. Ich hoffe sehr, dass dies so bleibt und höre immer wieder auf meinen Körper.

Was sind meine gesetzten Ziele momentan? Ein Sportler ohne Ziele gibt es natürlich nicht.

Daher haben wir, Freunde und mein Mann, aufgrund der neuen Formate bei Laufveranstaltungen am Sonntag beschlossen, wir werden jeden Monat einen Laufwettkampf machen oder selbst einen Lauf gemeinsam bestreiten und sind alle gespannt, wann ich die langsame von allen werde.
Daher stehen folgenden Events an:
16.08 DO IT Fast Run Dortmund Phönix West 10km
13.08 Ratingen Triathlon Sprintdistanz 500m – 20 km – 5km
26.09 Halbmarathon rund um die Ruhr – zwei Freundinnen beim Lauf begleiten und ziehen

Weitere Events werden noch geplant, wichtig dabei – jeden Monat ein Event bis zur Geburt

Foto + Bericht: Sabine Lischka