Vorbericht letzter Ligawettkampf in der Triathlon Bundesliga West in Krefeld

27.08.2004

Vorbericht letzter Ligawettkampf in der Triathlon Bundesliga West in Krefeld


Vorbericht letzter Ligawettkampf in der Triathlon Bundesliga West

Vizemeisterschaft ist das Ziel des EJOT Teams

Der letzte und entscheidende Wettkampf in der Triathlon Bundesliga West,
steht am kommenden Sonntag in Krefeld auf dem Kalender des EJOT Team TV
Buschhütten. Die erste Mannschaft möchte es der Reserve gleich tun und den
aktuell zweiten Platz in der Tabelle verteidigen. Mit zwei bzw. vier Punkten Vorsprung vor dem SSF Bonn und Bayer 05 Uerdingen haben die EJOT Triathleten die beste Ausgangsposition, das erklärte Saisonziel auch zu erreichen. Dafür bedarf es aber in Krefeld einer Top Leistung. Über die klassische Olympische Distanz gilt es 1.500 m Schwimmen im Elfrather See, 6 Radrunden a 6,7 km auf einer Wendepunktstrecke und abschließend einen 10 km Lauf, aufgeteilt in 4 Runden, zu absolvieren. Nach langen Gesprächen mit den für die Aufstellung in Frage kommenden Aktiven, hat sich Team Manager Rainer Jung zu folgender Aufstellung entschlossen. Ralf "Doc" Schneider, der seine gute Form mit einem 4. Platz und der Westdeutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Hückeswagen unter Beweis gestellt hat. Dr. Ralf Schaufler, der bisher immer für eine vordere Platzierung in seinen vier Rennen gesorgt hat.Da er auf der Mitteldistanz in Hückeswagen nicht eingesetzt wurde, dürft er auch ausgeruht und frisch sein. Der Australier Chippy Slater, der mit seinem Raddefekt beim letzten Bundesliga West Wettkampf Pech hatte und aufgeben musste, brennt auf einen Einsatz und will wieder mindestens eine Top Ten
Platzierung erzielen. Für die Nominierung des vierten Starters für das EJOT Team bedurfte es sogar noch eines letzten Formtest. Marc Pschebizin hat erst vor einer Woche den härtesten Triathlon der Welt, den Inferno Triathlon, bestritten und siegreich abgeschlossen. Hier stellte sich natürlich die Frage für Team Manager Rainer Jung, wie Pschebizin diesen Wettkampf körperlich verkraftet hat. Daher wurde am Anfang der Woche vereinbart, das der Trierer noch einen abschließenden Formtest im Training absolviert. Gestern gab der Ausnahme Athlet dann grünes Licht für einen Einsatz. Die Form und die Beine seien gut, versichert Pschebizin und der
Sieg beim Inferno Triathlon habe bei ihm auch zu einer zusätzlichen mentalen Stärke beigetragen. 
Aber für zusätzliche Motivation sorgt auch ein Artikel auf der Homepage des
ärgsten Verfolgers SSF Bonn. Dort war zu lesen, das sich die Bonner realistische Chancen ausrechnen, noch an den Buschhüttenern in der Tabelle vorbei zu ziehen. Die Passage hat Jung seinen Athleten bereits per E-Mail zugestellt. Ganz Buschhütten drückt jedenfalls dem EJOT Team die Daumen, das es am Ende zu Platz zwei reicht.